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Wasserkraft

Die Wasserkraftnutzung trägt heute zur Deckung von etwa 4% - 5% des Strombedarfs der Bundesrepublik bei. Unter den regenerativen Energieträgern in Deutschland hält sie einen Anteil von 85% und ist eine nicht zu vernachlässigender Energielieferant.
Früher wurde Wasserkraft über Wasserräder meistens zur Verrichtung mechanischer Arbeit genutzt (Mühlen). Seinerzeit unterschied man zwischen oberschlächtigen Rädern (s.Bild 2) und unterschlächtigen Rädern. Die heutige Nutzung der Wasserkraft erfolgt vor allem über Turbinen.
Einer der großen Vorteile der Wasserkraft liegt in seiner einfachen Speicherbarkeit. Durch Aufstauung oder durch Hochpumpen auf ein höheres Niveau (Pumpspeicherkraftwerke) ist die Wasserkraft nicht nur fast verlustfrei speicherbar, sondern auch sehr kurzfristig verfügbar und somit gut zur Deckung von Spitzenlastbedarf einsetzbar. Neben dem Kernstück einer Wasserkraftanlage, der Turbine, gehören noch die folgenden Komponenten zu einer kompletten Wasserkraftanlage:
Ein kleines Wasserkraftwerk mit einem oberschlächtigen Wasserrad z.B. hat seinen Anwendungsbereich bei Gefälle von 2,5 bis 10 m bei Wassermengen
von 100 bis 2.500 l/s hat.

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